Gemeinsam berufliche Zukunft gestalten

Festschrift 100 Jahre Gewerbliche Schule Tübingen

Auszüge aus der Festschrift

 

1827     

Einrichtung einer Sonntagsschule für junge Handwerker. Es finden zwei Stunden freiwilliger Unterricht an Sonn- und Feiertagen statt,
den anfangs 230 Schüler besuchen.
Organisatorisch ist  die Schule mit der 1823 gegründeten Realschule unter Leitung von Professor Pahl, dem Rektor des
Tübinger Lyceums, verbunden.

1828

Der Unterricht wird auf Samstagnachmittag und im Winter auf einzelne Abendstunden erweitert. Tübingen eilt damit der
allgemeinen Entwicklung voraus.

1829

Eröffnung der „Gewerb-Schule“ als regelmäßige Abendschule.

1857

Erweiterung zu einer gewerblichen Fortbildungsschule. Es unterrichten Reallehrer, Bautechniker und Zeichenlehrer
des Gymnasiums.
Leiter ist der Rektor der Realschule, Dr. Ferdinand Kommerell.

1904

Einrichtung von drei Winterkursen für das erste bis dritte Lehrjahr. Es werden zwischen 11 und 13 Stunden pro Woche unterrichtet.
Der Besuch ist nach wie vor freiwillig.

1905

Das Schulwesen wird vom Staat immer strenger reglementiert. Deshalb ermahnt die „Königliche Kommission für die Gewerblichen Fortbildungsschulen“ die Tübinger Gewerbe­schule,
100 Stunden Unterricht pro Jahr und Klasse in den „wissenschaftlichen Pflichtfächern“ abzuhalten – und nicht weniger, wie tadelnd
festgestellt wird.

1906

Mit den Vorschriften des Gewerbeschulgesetzes von 1906 muss auch in Tübingen eine staatliche Gewerbeschule als „Tagesschule“ mit Pflichtunterricht eingeführt werden. In einem
Gemeinderatsprotokoll ist zu lesen, dass aufgrund der zu erwartenden Schülerzahlen mindestens vier Fachab­teilungen einzurichten seien.
Im ersten Lehrjahr sollten laut Gesetz 28 Wochenstunden unterrichtet werden, wofür ein Lehrer zu verpflichten sei.

1908

Die Tübinger Gemeinderäte stimmen „dem Projekt eines Einbaus des Stadtmagazingebäudes für Zwecke der ge­werblichen Fortbildungsschule nach den Vorschlägen
des Professors Schmohl“ aus Stuttgart und des Stadtbaumeisters Geilsdörfer „im Rahmen einer Voranschlagssumme bis zu 45.000 Mark“ zu.

1908/09

Die gewerbliche Fortbildungsschule hat 208 Schüler aus Tübingen und 44 Schüler aus den umliegenden Gemeinden. Der Gemeinderat
berät, ob die Berufsschulpflicht
zwar nicht auf alle, aber wenigstens auf die den technischen Berufen verwandten Gruppen übertragen werden
soll: Gärtner,
Konditoren, Kübler, Küfer, Müller, Posamentiere, Sattler, Schneider, Schuhleistenmacher, Schuhmacher, Weber und Textilarbeiter.
Nur das Schneidergewerbe hatte Einwände vorgebracht, die aber keine Ausnahme rechtfertigten.
Der Gemeinderat „begrüßt die Opferwilligkeit der Gewer­bevertreter, ihr persönliches Interesse dem allgemeinen Interesse an der Heranbildung
eines tüchtigen Arbeits- und
Handwerkstandes unterzuordnen“.

1910

Gründung der „Gewerbeschule Tübingen“ als staatliche Pflichtschule.


Der Staat ordnet per Gesetz die Berufsschulpflicht für Lehrlinge an. Erster hauptamtlicher Gewerbelehrer ist Ernst Ackermann, der seinen Dienst im Mai 1910 antritt. Bis zur organisatorischen Trennung im Jahr 1919 verwaltet Ackermann neben der Gewerbeschule auch die kleinere „Handelsschule“. Diese ist ebenfalls in der Schmiedtorstraße untergebracht.
Dr. Eugen Kimmel, der Direktor der Oberrealschule (heute Kepler-Gymnasium), wird als Schulleiter für beide Berufsschulen eingesetzt.
Rechtzeitig zur Schulgründung wird die Herzogliche Fruchtschranne in der Schmiedtorstraße zum Schulhaus ausgebaut (heute Bürgeramt in der Schmiedtorstraße). Etwa 100 Schüler im ersten Ausbildungsjahr unterliegen nun der Berufsschulpflicht.
Der Gemeinderat zeigt sich weiterhin großzügig. Als im November Rektor Kimmel den Wunsch einiger Gewerbelehrlinge vorträgt, einen freiwilligen Modellierkurs einzurichten, erklärt sich der Gemeinderat zur Übernahme der Kosten bereit.

1911

Als zweiter hauptamtlicher Gewerbelehrer unterrichtet
Adolf Engelfried. Der Vorstand der Gewerbeschule teilt dem Gemeinderat mit, dass überraschenderweise durch nachträgliche Anmeldungen die Zahl der Schüler in der Bauarbeiterabteilung auf 57 gestiegen sei, „obwohl nach bisherigen Erfahrungen mit einer so großen Schülerzahl nicht habe gerechnet werden können.“ Es erfolgt die Einrichtung einer Parallelklasse.

1912

Einschulung des dritten Gewerbeschuljahrgangs und Abschluss der Aufbauphase mit der Anstellung von Gewerbelehrer Rudolf Schenkel.

1913

 Entlassung des ersten Jahrgangs von Berufsschülern.

1914

 Die Stadt Tübingen und die Gemeinde Derendingen gründen einen Gewerbe- und Handelsschulverband.

1915

Der Erste Weltkrieg schlägt sich auch im Tübinger Schulwesen nieder. Es wird eine Verwundetenschule mit Werkstätten eingerichtet, in der Lehrlinge praktischen Unterricht erhalten. Hinsichtlich dieser praktischen Ausrichtung ist die Einrichtung der Werkstätten ein Vorläufer der Berufsfachschulen.
Lehrlinge sind jetzt oft die einzigen Arbeitskräfte in den Betrieben. Der Tübinger Oberbürgermeister ersucht deshalb die Gewerbeschule, „in gegenwärtiger Zeit, wo die Lehrherren vielfach allein auf ihre Lehrlinge angewiesen seien“, begründeten Gesuchen um Urlaub stattzugeben und versäumten Unterricht nicht nachholen zu lassen.

1919

Die Gewerbliche Schule Tübingen wird organisatorisch selbstständig. Der bisherige Rektor Kimmel lässt sich ab 1. Mai 1919 von seinem „Nebenamt an der Gewerbe- und Handelsschule“ entbinden. Nachfolger und erster Gewerbeschuldirektor wird Ernst Ackermann, Lehrer von 1910 bis 1946.
Der für die Schule zuständige „Gewerbeschulrat“ beschließt die Einrichtung von Meisterkursen und entsprechenden Werkstätten, damit die Schüler nicht nach Reutlingen gehen müssen. Die Werkstätten der Verwundetenschule, die bislang ein Pfarrer leitete, sollen, da der Krieg beendet ist, gekauft werden.

1920

Die „Vereinigten Gärtnereibesitzer von Tübingen und nächster Umgebung“ beantragen die Errichtung einer Fachklasse für Gärtner.

1921/22

Die Gemeinden Dußlingen und Lustnau treten dem Gewerbe- und Handelsschulverband bei.

1922

Gemeinderat Karl Schwarz beantragt vor dem Gemeindegremium, „den weiblichen Lehrlingen den Besuch der Gewerbeschule ebenso zu gestatten wie seit neuerer Zeit den kaufmännischen weiblichen Lehrlingen die Handelsschule“. Der Gemeinderat gibt dem Antrag statt, vorbehaltlich eventueller Einwände der Schulleitung.

1923

Fabrikant C. Erbe stiftet der Gewerbeschule „chemische Gerätschaften und Apparate“ im Wert von 15000 Mark.

1925

Die Metzgerinnung Tübingen beantragt die Einführung der Gewerbeschulpflicht für Metzgerlehrlinge, die bislang noch nicht der Schulpflicht unterliegen. Diesmal stellt der Gemeinderat den Antrag zurück, bis Metzger und Bäcker „zu einer lebensfähigen Fachabteilung vereinigt werden können“.
Die Damenschneiderinnung beantragt die Einführung der Gewerbeschulpflicht für ihre weiblichen Lehrlinge. Der Antrag wird für die „jugendlichen weiblichen Arbeiterinnen der Damenschneiderei, Weißnäherei, Putzmacherei u. Stickerei“ zwar befürwortet, aber zunächst wegen Finanzierungsfragen zurückgestellt.

1926

Der Ortsschulrat für die Gewerbeschule bedankt sich für zahlreiche Schenkungen:
ein Schweißapparat der Firma Burkhardt & Obermaier aus Möhringen; wichtige Materialien von Krupp & Crouson aus Magdeburg, von der Kugellagerfabrik Fischer aus Schweinfurt, der Firma Löwe aus Berlin und der Nähmaschinengesellschaft Singer.
Ein neuerlicher Antrag der Damenschneiderinnung wird im Gemeinderat wieder abgelehnt, „denn die Sache sei doch so, dass im Falle der Einführung der Gewerbeschulpflicht für die genannten Berufe ein weiteres Lokal notwendig werde. Die unterschiedliche Behandlung der weiblichen Arbeiterinnen gegenüber den männlichen sei natürlich nicht mehr gerechtfertigt, aber die Lösung der Frage hänge mit dem Problem der Raumfrage, wie gesagt, in unmittelbarem Zusammenhang“ – „ganz abgesehen von der derzeitigen überaus misslichen Finanzlage der Stadt“.
Als Neuerung gibt es eine Unfallversicherung für Schüler auf dem Schulweg. Der Beitrag wird auf das Schulgeld aufgeschlagen.
Die Gewerbeschule hat 683 Schüler, darunter 33 weibliche, sowie sieben Lehrer und sechs Lehrsäle.

1927

Der Gemeinderat stimmt der sofortigen Einführung der Berufsschulpflicht für Metzgerlehrlinge zu.

1928

Die Handelsschule, bislang im gleichen Schulhaus an der Schmiedtorstraße untergebracht, erhält ein eigenes Gebäude in der Münzgasse, in der
zuvor eine Mädchenschule war.

1929

719 Schüler besuchen die Gewerbeschule, darunter 31 Mädchen. Insgesamt sind 30 Schüler und sieben Schülerinnen älter als 18 Jahre,
alle anderen jünger.
Die Ministerialabteilung für Fachschulen genehmigt den Antrag des Gemeinderats auf „Gewerbeschulpflicht der Nadelberufe“.
Für Zimmerleute und Flaschner soll im folgenden Schuljahr der Werkstattunterricht eingeführt werden.

1931/32

Die Sozialpolitik der Weimarer Republik ermöglicht die Einrichtung von Fortbildungskursen für jugendliche Erwerbslose mit Theorie- und Werkstattunterricht. Angeboten werden Fachkurse in Schriftenmalen, Radiotechnik und Kurse für Schreinergesellen. Zusammen mit dem Arbeitsamt Reutlingen werden die Arbeiten ausgestellt.

1932

Neue Satzung des Gewerbe- und Handelsschulverbands. In den folgenden Jahren treten Hirschau, Unterjesingen, Reusten, Pfäffingen, Oberndorf, Entringen, Breitenholz, Poltringen und Altingen bei. Derendingen und Lustnau werden nach Tübingen eingemeindet.

1933

Ausdehnung der Gewerbeschulpflicht auf Bäcker, Friseure, Kellner und Köche.

1935

„Silbernes Jubiläum“ der Gewerbeschule mit Feier in der Turnhalle der Wildermuth-Schule.
Unter 591 Schülern sind 29 Mädchen, 43 Schüler sind über 18 Jahre alt, sie werden in 27 Klassen unterrichtet. 86 Prozent der Schülerbringen den Volksschulbesuch als Vorbildung mit. Die Schüler gehören folgenden Abteilungen an: Bau- und Holzberufe (108), Metallberufe (224), kunstgewerbliche Berufe (112), Bekleidungsberufe (59), Nährberufe (88). Erstmals wird landesweit eine einheitliche theoretische Prüfung durchgeführt.

1936

Der Werkstatt-Unterricht wird zur Ergänzung des fachtechnischen Unterrichts ausgebaut. Es werden die nebenberuflichen Werkstattlehrer, Schreinermeister Christian Schmid und Flaschnermeister Eduard Kaipf, eingestellt. Jetzt wird der Werkstattunterricht als Pflichtfach eingeführt. 43 Schreiner und 31 Flaschner besuchen die Werkstätten. Die 36 Maler bekommen wegen Raummangels erst 1937 eine Genehmigung.

1937

Schuldirektor Ackermann verfasst eine umfassende Denkschrift über den Werkstattunterricht der Gewerbeschule mit wegweisenden Grundsatzüberlegungen und konkreten Anregungen für einen viergeschossigen Werkstattanbau an der Schulstraße.

1938

Alle Jugendliche unterliegen ab diesem Jahr der Berufsschulpflicht. Das gilt auch für Jugendliche ohne Lehrstelle. Das hierfür zuständige „Reichsschulpflichtgesetz“ enthält die neuen und bis heute gültigen Bezeichnungen „Berufsschule“, „Berufsfachschule“ und „Fachschule“.

1939

Von neun Lehrern müssen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, vier Kriegsdienst leisten, von denen zwei fallen.
Der Unterricht während des Krieges ist von überfüllten Klassen, Fliegeralarmen und Kohlenmangel geprägt.

1945

In den ersten Nachkriegsmonaten bis November 1945 findet kein Unterricht statt.

1946

Rudolf Schenkel löst den langjährigen Schuldirektor Ernst Ackermann ab, der in den Ruhestand geht.

1947

Dem Gewerbe- und Handelsschulverband treten die Gemeinden Bodelshausen, Mössingen, Nehren, Ofterdingen und Talheim bei, die bisher eine von Tübingen mitversorgte Berufsschule in Mössingen unterhielten. Kusterdingen, Wankheim und Weilheim treten ebenfalls bei. Die Schule wächst auf ca. 1300 Schüler.

1949

Der amtierende Schulleiter Josef Held wird in das Kultusministerium des Interimsstaates Südwürttemberg-Hohenzollern abgeordnet.
Die Leitung übernimmt Karl Aichele.

1952

1509 Schüler besuchen die Gewerbliche Schule

1953

 Baubeginn für das neue Berufsschulgebäude im Feuerhägle in Derendingen. In diesem Gebäude befindet sich heute die Mathilde-Weber-Schule.

1954

Schulleiter Karl Aichele geht in den Ruhestand, seine Nachfolge tritt Paul Frieß an.

1955

Einzug ins neue Schulgebäude an der Primus-Truber-Straße, zusammen mit der Kaufmännischen Schule. 2056 Schüler besuchen das neue Gebäude des Berufsschulverbands. Neu hinzu kommen die Gesundheitsberufe. Als erstes wird eine Bezirksfachklasse für Zahnarzthelferinnen eingerichtet.

1956

Ein erster Meisterkurs für Schreiner wird eingerichtet, er dauert drei Monate.

1960

Gründung einer eigenen Meisterschule für Schreiner, für die sich besonders Eugen Bäuchle, der spätere langjährige stellvertretende Schulleiter, eingesetzt hat.

1965

Die Schule erhält für ihre Werkstätten den ersten hauptamtlichen Technischen Lehrer.

1968

Übergabe der Schulleitung von Paul Frieß an Walter Müller, der bislang die Berufsschule Rottenburg leitete.

1969

Die Sendungen des Telekollegs Südwest beginnen und die Gewerbliche Schule Tübingen wird Telekollegschule.
Die zweijährige Gewerblich-technische Berufsfachschule beginnt ihren Unterricht zunächst im Berufsfeld Metalltechnik, Schulträger ist kraft Schulgesetz der Landkreis. Diese erste Klasse besuchen 26 Jungen und ein Mädchen.
Beginn der Bauarbeiten für den Neubau der Kaufmännischen Schule und einen Anbau für die Gewerbliche Schule.

1971

Der Landkreis Tübingen übernimmt die Trägerschaft für die ganze Schule.
Die einjährige Berufsfachschule für Holzberufe nimmt ihre Arbeit auf.
Es herrscht große Raumnot: 2018 Schüler besuchen die Gewerbeschule.

1972

Die Schullandschaft verändert sich in den 1970erJahren strukturell sehr stark. Es werden z.B. Fachklassen im Rahmen des Schulentwicklungsplans für die Berufsschulen gebildet oder Blockunterricht für die Baumetall-Berufe eingeführt. Aufgrund der Raumnot werden Klassen in die Hölderlinschule und in die Gemeindehäuser der Südstadt ausgelagert.

1973

Umzug der Kaufmännischen Schule in ihren Neubau, Einzug der Gewerblichen Schule in die frei gewordenen Räume und den Erweiterungsbau.

1977

Der Aufbau des Technischen Gymnasiums beginnt.
Die Schülerzahlen steigen weiterhin: Die Gewerbliche Schule als größte der drei beruflichen Schulen hat jetzt 2879 Schüler (Kaufmännische Schule 938, Hauswirtschaftliche Schule 480). In den Quellen wird die Bezeichnung „Berufsschulzentrum Tübingen“ geläufig.

1978

Anmietung von provisorischen Unterrichtsräumen und Werkstätten im ehemaligen Himmelwerk an der Derendinger Straße. Die Klagen über die dortigen schlechten Raumverhältnisse häufen sich.
Der Kreistag beschließt, für die Gewerbliche Schule einen neuen Komplex zu errichten und das Gebäude an der Primus-Truber-Straße für die Hauswirtschaftliche Schule umzubauen. Die errechneten Kosten von ca. 89 Mio. DM sollen auf 50 bis 60 Mio. reduziert werden.
Einrichtung einer einjährigen Berufsfachschule für Kraftfahrzeugtechnik im Berufsfeld Metall und der einjährigen Berufsfachschule Körperpflege.
Einführung von Bezirksfachklassen der Berufsgruppe „Baumetalle“ mit Blockunterricht. In der Gewerbeschule entsteht ein solches Bildungszentrum für acht Klassen mit insgesamt fast 200 Installateuren, Heizungsbauern und Schlossern.

1979

Erster Spatenstich für das neue Schulgebäude. Schulleiter Walter Müller tritt in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Hermann Braun, der bis 1991 Schulleiter ist.
Für junge Ausländer wird in Kooperation mit der Hauswirtschaftlichen Schule der Unterricht in einem Berufsvorbereitungsjahr organisiert.

1980

Erstes Abitur am Technischen Gymnasium. Einrichtung von PC-Arbeitsplätzen, heute gibt es ca. 400 Computer an der Schule.
Einrichtung eines Berufskollegs für Physikalisch-technische Assistenten.
Einrichtung einer einjährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik.

1981

Umzug in das „Jahrhundertbauwerk des Landkreises“, in den Neubau an der Raichbergstraße 81-83 in Derendingen.
Erweiterung der einjährigen Berufsfachschule durch eine Klasse für Installations- und Metallbautechnik.

1982

Fertigstellung des Neubaus sowie der Außenanlagen. Die Einweihung wird feierlich mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür begangen.

1983

Offizielle Einrichtung des Berufsvorbereitungsjahrs für deutsche und ausländische Schüler.
Einrichtung des Berufskollegs in Teilzeitform, Fachrichtung Maschinenbautechnik.

1984

Einrichtung der einjährigen Berufsfachschule Textiltechnik und Bekleidung.
Für den Sportunterricht der Beruflichen Schulen steht die neue Kreissporthalle zur Verfügung.

1985

75 Jahre Gewerbliche Schule Tübingen seit Einführung der Pflichtschulen: Das Jubiläum wird feierlich begangen. Der starke Expansionskurs der Schule ist weitestgehend abgeschlossen.

1990

Die zweijährige Berufsfachschule Metalltechnik wird in die berufliche Schule Rottenburg verlegt.

1991

Schulleiter Hermann Braun wird feierlich verabschiedet. Sein Nachfolger ist Oskar Meyer.

1992

Der Fachbereich Textiltechnik wird nach Hechingen und Metzingen abgegeben. Die einjährige Berufsfachschule Textil-technik wird nicht mehr angeboten.

1995

Die Schulsozialarbeit gewinnt an Bedeutung, weshalb hierfür eine eigene Stelle eingerichtet wird.

1996

Das dreijährige Berufskolleg in Teilzeitform mit der Fachrichtung Maschinenbautechnik ruht.

1999

Am Technischen Gymnasium wird neben dem Profil „Technik“ als zweites Profil „Informationstechnik“ eingeführt.
Die Telekollegkurse werden eingestellt.

2001

Erwin Horrer folgt Oskar Meyer als Schulleiter.
Das zweijährige Berufskolleg für Chemisch-technische Assistenten wird eingerichtet.

2003

Einrichtung der einjährigen Berufsfachschule für Feinwerktechnik.

2004

Ein Schulversuch soll die Zusammenarbeit zwischen Hauptschule und Berufsschule stärken. Es wird eine „Kooperations¬klasse“ eingerichtet.
Einrichtung einer einjährigen Berufsfachschule für Metallbautechnik.

2005

Neue Möglichkeit für Berufsschüler mit mittlerem Bildungsabschluss: Sie können eine Zusatzqualifikation für die Fachhochschule erlangen.
Einrichtung einer zweijährigen Berufsfachschule Holztechnik.
In der Schule gibt es jetzt insgesamt sechs Abteilungen und seit 2003 erstmalig eine Frau als Abteilungsleiterin.

2006

Einrichtung einer zweijährigen Berufsfachschule Fahrzeugtechnik.

2007

Einrichtung des Berufseinstiegsjahres (BEJ). Damit wird das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) zum Teil ersetzt.
Gemeinsam mit der Mörikeschule wird wieder eine Kooperationsklasse geführt.

2008

Aufgrund der Brandschutzverordnung beschließt der Kreistag, notwendige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.
Einrichtung einer Teilbezirks-Fachklasse für den Ausbildungsberuf Zerspanungsmechaniker.

2009

In den Pfingstferien 2009 beginnen die baulichen Maßnahmen zur Sanierung der Schule.
Einrichtung einer Teilbezirks-Fachklasse für den Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker.
Das Kreismedienzentrum wird in die Bismarckstraße verlegt und dessen Räumlichkeiten werden für die Gewerbliche Schule umgenutzt.
Der gesamte Fachbereich Physik wird dorthin verlagert und der Fachbereich Chemie kann im Theoriegebäude zusammengeführt werden.
Die Schule erhält dadurch insgesamt fünf zusätzliche Räume. Damit wird die Raumnot spürbar verringert.

2010/11

Am TG wird neben dem Profil „Technik“ und dem Profil „Informationstechnik“ als drittes Profil „Technik und Management“ eingeführt.
Schüler/innen von „Jugend forscht“ und einem landesweit ausgeschriebenen „Geschichtswettbewerb Baden-Württemberg“ gewinnen im Jubiläumsjahr wie auch in den Jahren zuvor Preise auf Bezirks- und Landesebene.
100-jähriges Jubiläum mit Festakt am 22. Oktober 2010 und Tag der offenen Tür am 9. April 2011.

2012

Die neue Website geht online.


 


 

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Der Unterricht wird auf Samstagnachmittag und im Winter

auf einzelne Abendstunden erweitert. Tübingen eilt damit der allgemeinen Entwicklung voraus.